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	<title>Content &amp; Kommunikation Archive - markenstarkgemacht</title>
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	<description>Markenkommunikation für Selbstständige und Unternehmen</description>
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		<title>Schreiben wie eine Marke: Wie du deine Markenstimme (Brand Voice) entwickelst</title>
		<link>https://markenstarkgemacht.de/content-und-kommunikation/markenstimme-entwickeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oda Jahnke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 22:37:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Content & Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://markenstarkgemacht.de/content-und-kommunikation/markenstimme-entwickeln/">Schreiben wie eine Marke: Wie du deine Markenstimme (Brand Voice) entwickelst</a> erschien zuerst auf <a href="https://markenstarkgemacht.de">markenstarkgemacht</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p dir="auto">Gute Texte zu schreiben ist in Zeiten von KI nicht leichter geworden. Die KI macht uns das Erstellen von Texten zwar leicht – gut sind die Ergebnisse deshalb noch lange nicht. Inhalt und Sprache wirken professionell, und trotzdem entsteht ein sprachlicher Einheitsbrei: Die Welt der Texte gleicht sich zunehmend an. Schlimmer noch: Diese Texte bleiben kühl, unpersönlich, ohne Resonanz. Sie berühren nicht mehr.</p>
<p dir="auto">Umso wichtiger wird es, die eigene Persönlichkeit wieder in die Markenkommunikation einfließen zu lassen. Sie macht Texte individuell, authentisch – und weckt Emotionen. Durch diese Emotionen spüren wir, was ein:e Autor:in uns sagen will und für uns tun kann. Texte, die neben dem Kopf auch etwas in uns ansprechen, bleiben eher hängen. Sie können berühren, neue Gedanken auslösen und zum Handeln motivieren. Das gelingt mit deiner persönlichen Markenstimme.</p>
<p dir="auto">In den letzten beiden Artikeln dieser Serie ging es darum, <a href="https://markenstarkgemacht.de/content-und-kommunikation/was-gute-texte-wirklich-ausmacht/"><strong>was gute Texte ausmacht</strong></a> und <a href="https://markenstarkgemacht.de/content-und-kommunikation/lesefreundliche-texte/"><strong>wie sie leicht lesbar werden</strong></a>. Beides ist Handwerk – und Handwerk lässt sich lernen. Doch ein Text kann korrekt, professionell und lesefreundlich sein und trotzdem austauschbar bleiben. Was ihn unverwechselbar macht, ist etwas anderes: seine Stimme.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Was ist eine Markenstimme (Brand Voice)?</strong></h2>
<p dir="auto">Deine Markenstimme, oder Brand Voice, ist Teil deiner Markenessenz. Sie ist die <strong>grundlegende und über längere Zeit konsistente sprachliche Identität deiner Marke</strong> – wie deine Marke grundsätzlich spricht.</p>
<p dir="auto">Dazu gehören generelle Festlegungen: Sprichst du deine Zielgruppe mit &#8222;du&#8220; oder &#8222;Sie&#8220; an? Kommunizierst du eher ernsthaft oder locker? Dieser Stil bleibt über alle Kommunikationskanäle hinweg gleich und sorgt dafür, dass deine Marke überall wiedererkannt wird – auf der Website genauso wie im Newsletter oder auf Social Media.</p>
<p dir="auto"><strong>Die Brand Voice reflektiert deinen Markenkern und deine Markenidentität. </strong></p>
<p dir="auto">In größeren Unternehmen wird sie häufig in Guidelines für alle Mitarbeitenden festgehalten, die im Namen der Marke kommunizieren. Aber: Eine feste Brand Voice bedeutet nicht, ständig im gleichen Tonfall zu sprechen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Brand Voice vs. Tone of Voice: Was ist der Unterschied?</strong></h2>
<p dir="auto">Die Begriffe Brand Voice und Tone of Voice werden nicht überall einheitlich verwendet. In diesem Artikel gilt folgende Arbeitsdefinition:</p>
<p dir="auto">Die <strong>Brand Voice</strong> ist die grundlegende, weitgehend konstante sprachliche Identität deiner Marke.</p>
<p dir="auto">Der <strong>Tone of Voice</strong> ist die situations-, kanal- und zielgruppenabhängige Ausprägung dieser Stimme.</p>
<p dir="auto">In verschiedenen Kontexten darf dein Tonfall also durchaus unterschiedlich ausfallen – deine Markenkommunikation muss sich unterschiedlichen Situationen anpassen. Ein Blogartikel zu einem Fachthema klingt anders als ein lockerer LinkedIn-Post über ein Team-Event. Terminologie, Wortwahl und Tonfall passen sich Situation, Kanal und Publikum an und lösen entsprechend unterschiedliche Emotionen aus.</p>
<p dir="auto">Doch in jedem Fall bleibt die zugrunde liegende Brand Voice erkennbar. <strong>Der Tonfall variiert – die Stimme dahinter bleibt dieselbe.</strong> So wie ein Mensch im Bewerbungsgespräch anders spricht als beim Abendessen mit Freund:innen, und trotzdem in beiden Situationen er selbst bleibt.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Warum eine eigene Markenstimme wirkt</strong></h2>
<p dir="auto">Eine erkennbare Markenstimme zahlt auf mehrere Ebenen ein, die eng miteinander verbunden sind:</p>
<p dir="auto">Eine konsistente Markenstimme erhöht die Chance, dass deine Kommunikation wiedererkannt wird. Sie schafft <strong>Differenzierung</strong>: In einem Markt voller austauschbarer Inhalte hebt sie dich ab. Sie stärkt <strong>Glaubwürdigkeit</strong>: Eine Stimme, die konsequent zu dem passt, wofür eine Marke steht, wirkt stimmig statt aufgesetzt.</p>
<p dir="auto">Dazu kommt eine emotionale Ebene: Emotionalität und Fachlichkeit schließen sich nicht aus – auch bei Fachthemen darf ein Text berühren. Persönlichkeit und Emotion können eine Verbindung schaffen, die über reine Informationsvermittlung hinausgeht. Leser:innen wollen nicht nur informiert werden, sie wollen etwas spüren, mitfühlen, begeistert oder nachdenklich werden – neue Impulse und Ideen bekommen, zu Handlungen angeregt werden. Reine Information informiert. Erst eine Stimme mit Haltung kann darüber hinaus wirken.</p>
<p dir="auto">Diese Wirkungen bauen aufeinander auf: Aus Wiedererkennung und Konsistenz entsteht über Zeit <a href="https://markenstarkgemacht.de/markenauftritt/warum-ein-professioneller-markenauftritt-vertrauen-schafft/"><strong>Vertrauen</strong></a>. Und Vertrauen ist am Ende das, was aus Leser:innen Kund:innen macht. Wichtig dabei: Eine Markenstimme ist kein Trick, mit dem sich Vertrauen erzwingen lässt. Sie ist die sprachliche Konsequenz einer Marke, die weiß, wer sie ist – und das auch zeigt.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Wie du deine Markenstimme entwickelst</strong></h2>
<p dir="auto">Es gibt keine Formel, die deine Markenstimme auf Knopfdruck liefert. Aber es gibt eine Reihenfolge, die zu einer Stimme führt, die wirklich zu dir passt. Sie folgt einer einfachen Logik: Erst die <a href="https://markenstarkgemacht.de/markenstrategie/warum-markenstrategie-entscheidend-fuer-einen-starken-markenauftritt-ist/"><strong>Identität verstehen</strong></a>, dann die Zielgruppe kennen, dann die eigene Persönlichkeit sprachlich übersetzen – und daraus konkrete Leitlinien ableiten.</p>
<h3><strong>1. Verstehe deine Marke</strong></h3>
<p dir="auto">Wie bist du, wie ist deine Marke? Was ist euer Markenkern – Mission, Vision, Werte? Welche Persönlichkeit und Haltung stecken dahinter? Deine Markenstimme kann nur so klar sein wie das Selbstverständnis, aus dem sie entsteht.</p>
<h3><strong>2. Verstehe deine Zielgruppe</strong></h3>
<p dir="auto">Für wen sprichst du? Definiere schon vorher: Zu welchem Kernpunkt willst du sprechen, wofür soll deine Marke stehen? Behalte dabei die Bedürfnisse, Erwartungen und Herausforderungen deiner Zielgruppe im Blick. Eine Markenstimme, die niemanden konkret meint, erreicht am Ende niemanden wirklich.</p>
<h3><strong>3. Übersetze Persönlichkeit in Sprache</strong></h3>
<p dir="auto">Wie willst du – passend zu deiner Persönlichkeit – schreiben? Erkenne deinen eigenen Schreibstil: locker, sachlich, humorvoll, professionell? Willst du aufrütteln, laut oder leise sein, optimistisch, provokant, freundlich? Diese Fragen führen zu konkreten Eigenschaften – und Eigenschaften allein reichen nicht. Sie müssen greifbar werden.</p>
<p dir="auto">Wie klingt &#8222;kompetent&#8220; konkret? Das bedeutet: verständlich erklären, klare Aussagen treffen, Wissen zugänglich machen. Das bedeutet nicht: Fachbegriffe stapeln, belehren oder unnötig distanziert schreiben. Genauso lohnt es sich, &#8222;nahbar&#8220;, &#8222;mutig&#8220;, &#8222;ruhig&#8220; oder &#8222;klar&#8220; für deine eigene Marke konkret zu übersetzen. Erst diese Konkretisierung macht aus einer Eigenschaft eine Richtschnur, an der sich jeder Text messen lässt.</p>
<h3><strong>4. Definiere sprachliche Leitplanken</strong></h3>
<p dir="auto">Halte fest, was deine Markenstimme konkret ausmacht: Ansprache (du oder Sie?), Wortwahl, Satzbau, typische Formulierungen. Ergänze Do&#8217;s und Don&#8217;ts sowie konkrete Beispiele – so wie beim Wort &#8222;kompetent&#8220; oben. Das macht deine Markenstimme greifbar, auch für alle, die künftig mit dir oder für deine Marke schreiben.</p>
<p dir="auto">Bring dabei deine Haltung ein: eine eigene Meinung zum Thema, Authentizität, eigene Erfahrungen und Geschichten. Entwickle eigene Gedanken, statt nur wiederzugeben, was ohnehin schon jede:r sagt.</p>
<h3><strong>5. Passe den Ton an die Situation an</strong></h3>
<p dir="auto">Deine Brand Voice bleibt konstant – dein Tone of Voice darf sich unterscheiden. Ein Fachartikel klingt anders als ein lockerer Social-Media-Post, eine ernste Nachricht anders als eine Einladung. Lege fest, wie sich dein Tonfall je nach Kanal, Situation und Zielgruppe verändern darf, ohne dass deine Markenstimme dabei ihre Wiedererkennbarkeit verliert.</p>
<h3><strong>6. Anwenden, prüfen, weiterentwickeln</strong></h3>
<p dir="auto">Eine Markenstimme ist mit den ersten fünf Schritten nicht &#8222;fertig&#8220; – sie bewährt sich erst in der Anwendung. Nutze sie konsistent über verschiedene Situationen und Kanäle hinweg. Prüfe von Zeit zu Zeit: Klingt das noch nach mir? Oder hat sich die Stimme unbemerkt wieder Richtung Einheitsbrei verschoben? Wichtig dabei: Eine Markenstimme darf sich weiterentwickeln – sie soll kein starres sprachliches Korsett werden.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>KI und Markenstimme</strong></h2>
<p dir="auto">KI kann beim Schreiben unterstützen – strukturieren, Varianten liefern, Formulierungen vorschlagen, Texte prüfen. Das ist ein echter Mehrwert, gerade wenn Zeit knapp ist.</p>
<p dir="auto">Was KI nicht kann: deine Identität, deine Haltung, deine Erfahrungen und deine eigenen Gedanken liefern. Die muss der Mensch hinter der Marke einbringen. Und auch der letzte Feinschliff bleibt Aufgabe des Menschen – am Ende ist es deine Stimme, nicht die einer KI.</p>
<p dir="auto">Deshalb gilt: <strong>KI darf dich unterstützen, aber nicht das Denken für dich übernehmen.</strong></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p dir="auto">Mit einer individuellen Markenstimme entwickelst du eine Markenkommunikation, die wirkt. Individualität und Konsistenz sorgen für Wiedererkennung und klare Unterscheidung von deinen Mitbewerber:innen. Und Haltung baut langfristig Vertrauen in deine Marke auf.</p>
<p dir="auto">Eine Markenstimme ist kein Stilmittel, das man sich aussucht wie eine Schriftart. Sie ist die sprachliche Übersetzung dessen, wer du bist und wofür du stehst – konsequent angewendet, über jeden Text hinweg.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3 dir="auto"><strong>Du weißt, wofür deine Marke steht – aber die Sprache dafür fehlt noch?</strong></h3>
<p dir="auto">Genau da setze ich an: Gemeinsam entwickeln wir eine Markenstimme, die wirklich zu dir passt – klar erkennbar, konsistent über alle Kanäle und mit der Haltung, die deine Marke ausmacht.</p>
<p>Auf meiner Kontaktseite findest du alle Möglichkeiten, mit mir in Verbindung zu treten – vom Kontaktformular bis zum unverbindlichen Erstgespräch.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>FAQ </strong></h2></div>
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				   <h3 class="dsm-faq-title">Was ist eine Markenstimme (Brand Voice)?</h3>
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				<div class="dsm-faq-content"><p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="1 1 []"><span>Die Markenstimme ist die grundlegende, sprachliche Identität einer Marke – wie sie über alle Kanäle hinweg konsistent spricht. Sie leitet sich aus Markenkern, Werten und Persönlichkeit ab und macht eine Marke sprachlich wiedererkennbar.</span></p></div>
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				   <h3 class="dsm-faq-title">Was ist der Unterschied zwischen Brand Voice und Tone of Voice?</h3>
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				<div class="dsm-faq-content"><p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="1 1 []"><span>Die Brand Voice ist konstant, der Tone of Voice variiert je nach Situation, Kanal und Zielgruppe. Ein Fachartikel und ein lockerer Social-Media-Post können unterschiedlich klingen – die zugrunde liegende Markenstimme bleibt dabei erkennbar dieselbe.</span></p></div>
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				   <h3 class="dsm-faq-title">Wie entwickle ich eine eigene Markenstimme?</h3>
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				<div class="dsm-faq-content"><p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="1 1 []"><span>Ausgangspunkt sind Markenkern, Werte und Zielgruppe. Darauf aufbauend definierst du deine sprachliche Persönlichkeit möglichst konkret, bringst eigene Haltung und Erfahrungen ein und hältst Do's und Don'ts fest. Entscheidend ist die konsequente Anwendung über alle Texte und Kanäle hinweg.</span></p></div>
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				   <h3 class="dsm-faq-title">Kann KI meine Markenstimme entwickeln?</h3>
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				<div class="dsm-faq-content"><p dir="auto">KI kann beim Formulieren, Strukturieren und Variieren unterstützen. Die Identität, Haltung und eigenen Gedanken, aus denen eine echte Markenstimme entsteht, muss aber der Mensch hinter der Marke einbringen. KI kann anschließend helfen, diese Stimme konsistent auf unterschiedliche Texte und Formate zu übertragen. KI kann anschließend helfen, diese Stimme konsistent auf unterschiedliche Texte und Formate zu übertragen.</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://markenstarkgemacht.de/content-und-kommunikation/markenstimme-entwickeln/">Schreiben wie eine Marke: Wie du deine Markenstimme (Brand Voice) entwickelst</a> erschien zuerst auf <a href="https://markenstarkgemacht.de">markenstarkgemacht</a>.</p>
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		<title>Lesefreundliche Texte: So werden deine Texte leichter lesbar</title>
		<link>https://markenstarkgemacht.de/content-und-kommunikation/lesefreundliche-texte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oda Jahnke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 14:26:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Content & Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://markenstarkgemacht.de/?p=2633</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://markenstarkgemacht.de/content-und-kommunikation/lesefreundliche-texte/">Lesefreundliche Texte: So werden deine Texte leichter lesbar</a> erschien zuerst auf <a href="https://markenstarkgemacht.de">markenstarkgemacht</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;"><strong><em data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="em">Lesefreundliche Texte entscheiden darüber, ob deine Botschaft überhaupt ankommt – online wie offline.</em></strong></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Lesen wir Texte online eigentlich noch oder scannen wir sie nur?</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die ehrliche Antwort: meistens Letzteres. Unsere Blicke springen über die Seite, bleiben an Überschriften hängen, an fett gedruckten Wörtern und an kurzen Absätzen. Was dazwischen liegt, überfliegen wir oft nur. Oder nehmen es gar nicht erst wahr.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Das ist keine schlechte Angewohnheit. Es ist die logische Reaktion auf die Textflut, der wir täglich ausgesetzt sind. Besonders online. Wenn wir online lesen, suchen wir meistens eine Antwort, und das schnell. Ein Text, der sich nicht auf einen Blick erschließt, hat dann schon verloren.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Dieser Beitrag schließt an das an, was ich in <a href="https://markenstarkgemacht.de/content-und-kommunikation/was-gute-texte-wirklich-ausmacht/"><strong>→ &#8222;Was gute Texte wirklich ausmacht&#8220;</strong></a> schon beschrieben habe: Merkmale wie &#8222;klar&#8220; und &#8222;unkompliziert&#8220; entscheiden mit darüber, ob ein Text wirkt.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Jetzt gehen wir einen Schritt weiter und ich zeige dir konkret, wie sich Lesefreundlichkeit herstellen lässt, in Struktur, Sprache und Machart.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Auch wenn die Beispiele oft aus dem Web kommen: Die meisten Prinzipien gelten für jeden Text, egal ob Website, Broschüre oder Newsletter.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong>Wer lesefreundlich schreibt, wird überall besser gelesen!</strong></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;"><strong>Klarheit &amp; Struktur:<br /></strong><strong>Wie du lesefreundliche Texte zugänglich machst</strong></h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;">Bevor ein einziges Wort gelesen wird, hat das Auge schon entschieden: übersichtlich oder anstrengend? Struktur ist die erste Hürde. Oder die erste Einladung.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Überschrift und Zwischenüberschriften</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Eine klare Überschrift sagt in Sekunden, worum es geht und ob es sich lohnt, weiterzulesen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Zwischenüberschriften gliedern den Text in verdauliche Häppchen und machen ihn <strong>scanbar</strong>.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Lange <strong>Textwüsten</strong> ohne Gliederung schrecken die Lesenden sofort ab; das gilt ganz besonders für Online-Texte.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Gerade auf Websites ist eine klare Struktur Teil einer guten Nutzerführung. Welche anderen Stolpersteine dafür sorgen, dass Besucher:innen abspringen, zeige ich in meinem Artikel über <a href="https://markenstarkgemacht.de/websites-und-webdesign/die-haeufigsten-website-fehler-und-wie-du-sie-vermeidest/"><strong>→ Die häufigsten Website-Fehler und wie du sie vermeidest. </strong></a></p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Listen und Hervorhebungen</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong>Aufzählungen</strong> brechen komplexe Inhalte in klare Einheiten.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Hervorhebungen – <strong>fett</strong>, <em>kursiv</em>, <span style="color: #db4ee0;">farblich </span>– lenken den Blick zu dem, was am wichtigsten ist.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Beides gibt Orientierung, ohne dass wir den ganzen Text lesen müssen, um den Kern zu erfassen.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Kurze Absätze</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Absätze geben dem Auge Orientierung und machen Inhalte leichter erfassbar. Online dürfen sie deutlich kürzer sein als in klassischen Printtexten.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ein neuer Gedanke darf auch einen neuen Absatz bekommen.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Links</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Bei umfangreichen Themen oder weiterführenden Verweisen helfen Links, den Haupttext schlank zu halten. Wer mehr wissen will, klickt den Link an – wer nicht, liest ungestört zu Ende.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ich zum Beispiel lese gern erst einmal im Haupttext weiter und sehe mir anschließend die Details hinter den Links an.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Weißraum</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Was nicht auf einer Seite steht, wirkt genauso wie das, was draufsteht. <strong>Weißraum ist wichtige Leere</strong>, sie lässt dem Auge Pausen und dem Text Atem. Vollgepackte Seiten erschlagen, selbst wenn der Inhalt gut ist.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Schriftwahl</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong>Gut lesbare</strong> Schriften sind eine wichtige Basis. Wenn mir ein Text mit schlecht zu entziffernder Schrift begegnet, lese ich ihn gar nicht erst.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Für die Verwendung verschiedener Schriftarten gibt es eine Faustformel: Bewährt hat sich eine <strong>Kombination aus maximal zwei Schriftarten</strong>, die harmonisch kontrastieren – etwa eine mit und eine ohne Serifen. Ein einfacher Praxistipp: Haben beide Schriften eine ähnliche x-Höhe (die Höhe der Kleinbuchstaben ohne Ober- und Unterlängen), lassen sie sich meist gut kombinieren.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Kontrast und Schriftgröße</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong>Guter Kontrast zum Hintergrund</strong> ist keine Design-Frage, sondern eine der  <strong>Barrierefreiheit</strong>. Ohne ausreichenden Kontrast ist ein Text für viele Menschen mit Einschränkungen schwer oder gar nicht lesbar.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Gleiches gilt für die <strong>Schriftgröße</strong>: Sie darf n<strong>icht zu klein</strong> sein, muss sich <strong>responsiv</strong> an verschiedene Bildschirmgrößen anpassen und in einem stimmigen Verhältnis zur Headline stehen.<br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true" />Die <strong>Überschrift</strong> sollte sich in Größe und Gewicht <strong>klar vom Fließtext abheben</strong> und eine eindeutige visuelle <strong>Hierarchie</strong> schaffen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Im Artikel <a href="https://markenstarkgemacht.de/websites-und-webdesign/ist-deine-website-schon-barrierefrei/"><strong>→ Ist deine Website schon barrierefrei?</strong></a> habe ich noch ein paar mehr Hinweise für dich zusammengestellt.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Zusammenfassung: am Anfang oder am Ende</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ein Fazit am Ende rundet ab und bleibt hängen. Eine Management Summary am Anfang gibt Lesenden mit wenig Zeit sofort einen Einblick in die Kernaussagen, der Rest ist Vertiefung für diejenigen, die tiefer einsteigen wollen. Je nach Textart lohnt sich die eine oder die andere Variante.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;"><strong>Sprache &amp; Stil: Wie Texte leichter verständlich werden</strong></h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Struktur öffnet deiner Zielgruppe die Tür. Ob der Text dann auch angenehm zu lesen ist, entscheiden deine Sprache und dein Stil – unabhängig davon, wie eine Marke am Ende klingen soll.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Das hier ist die handwerkliche Grundlage, auf der jede Markenstimme aufbaut.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Verständliche Sprache</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Auch Fachartikel werden lieber unkompliziert gelesen als kompliziert, selbst wenn Fachbegriffe an manchen Stellen nötig sind.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Entscheidend ist der Blick von außen: Nicht &#8222;Was weiß ich?&#8220;, sondern <strong>&#8222;Was braucht mein Gegenüber, um meinen Gedanken leicht zu folgen?&#8220;</strong>.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Aktiv statt Passiv</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Passiv-Konstruktionen wirken distanziert und oft unnötig umständlich. &#8222;Ihre Anfrage wird von uns zeitnah bearbeitet werden&#8220; klingt steif und schwerfällig.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Aktive Sätze zeigen, wer handelt, und lesen sich <strong>dynamischer und direkter</strong>: „Wir beantworten Ihre Anfrage so schnell wie möglich.“</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Unnötige Negationen vermeiden</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8222;Nicht unwichtig&#8220; ist ein Umweg zu &#8222;wichtig&#8220;. Negationen zwingen zum Umdenken, <strong>kosten Zeit und Klarheit</strong>.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Positiv formulierte Sätze sind direkter zu erfassen.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong>Unnötige Konjunktive und Weichmacher vermeiden</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">„Man könnte&#8220;, „vielleicht wäre“, „eventuell ließe sich“ – der Konjunktiv macht Aussagen <strong>vage und unentschlossen</strong>.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Wer etwas zu sagen hat, sagt es direkt.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Satzlängen variieren</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Nur kurze Sätze wirken abgehackt. Nur lange ermüden. Der Wechsel macht den Rhythmus und erhält die Aufmerksamkeit.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Kein Bullshit-Bingo</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong>Buzzwords</strong> wie &#8222;out of the box&#8220;, &#8222;proaktiv&#8220; oder &#8222;Win-Win-Situation&#8220; klingen nach viel, sagen aber wenig, wenn sie nicht <strong>mit Substanz</strong> gefüllt sind. Wer sie streicht, merkt oft: Der Satz wird dadurch nicht schwächer, sondern klarer.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Wenig Dopplungen</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Derselbe Gedanke, in anderen Worten wiederholt, bringt selten Mehrwert – er verlangsamt nur. <strong>Einmal gut gesagt reicht.</strong></p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Korrekte Rechtschreibung und Grammatik</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Eine Selbstverständlichkeit, die trotzdem Erwähnung verdient: Fehler lenken ab und kosten <strong>Glaubwürdigkeit</strong>. Rechtschreibfehler, mangelhafte Zeichensetzung, falsche Grammatik &#8211; da bleibt auch ein guter Inhalt wirkungslos. Mein Vertrauen in so manche Fachleute geht bei heftigen Fehlern im Text jedenfalls definitiv verloren. In einem Fachtext von Expert:innen erwarte ich <strong>Sorgfalt</strong> &#8211; und dazu gehören auch korrekte Orthografie und Interpunktion.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Streichen, streichen, streichen</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Der wohl wichtigste Punkt zum Thema Sprache &amp; Stil: <strong>Nach dem Schreiben kommt das Kürzen.</strong></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Füllwörter, Wiederholungen, Nebensächlichkeiten – a<strong>lles, was nicht trägt, darf raus.</strong> Ein Text wird selten schlechter, wenn man ihn kürzt. Fast immer wird er besser. Guten Flug für alles Überflüssige!</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;"><strong>Praktisch statt theoretisch: Wie Inhalte greifbar werden</strong></h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Auch die lesbarste Struktur und die klarste Sprache bleiben abstrakt, wenn der Inhalt selbst in der Theorie steckenbleibt. Der letzte Baustein der Lesbarkeit: Texte, die etwas zeigen, statt nur zu erklären.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Beispiele verwenden</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ein abstrakter Gedanke wird greifbar, wenn er anhand eines <strong>konkreten Falles</strong> gezeigt wird.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Statt &#8222;Struktur erleichtert das Lesen&#8220; zu behaupten, veranschaulicht ein Beispiel, wie das aussieht – und bleibt dadurch besser hängen. In diesem Artikel kannst du beispielsweise erkennen, wie der Text durch Überschriften und Absätze strukturiert ist.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Sprachliche Bilder und Metaphern</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ein gutes Bild erklärt mehr als sätzelange Theorie – vorausgesetzt, es passt. <strong>Metaphern, die stimmen, machen Komplexes fassbar.</strong> Metaphern, die nur schmücken sollen, lenken ab oder wirken bemüht.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Weniger ist hier mehr: <strong>ein treffendes Bild pro Gedanke reicht.</strong></p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Veranschaulichung durch Grafiken und Bilder</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Manches lässt sich besser zeigen als beschreiben. Ein Diagramm, ein Screenshot, eine Illustration – visuelle Elemente lockern den Text auf und schaffen zusätzliche Zugänge, gerade für Lesende, die besser über Bilder als über Worte verstehen.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Untermauerung durch Fakten, Studien, Argumente</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Behauptungen ohne Beleg bleiben Meinung. Ein Fakt, eine Studie, eine nachvollziehbare Argumentation <strong>macht aus einer Aussage eine Erkenntnis</strong>. Und stärkt die Glaubwürdigkeit des gesamten Textes.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;"><strong>Fazit: Lesbarkeit ist die Eintrittskarte</strong></h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Der beste Inhalt nützt nichts, wenn er nicht gelesen wird. <strong>Lesefreundlichkeit macht Texte zugänglich</strong>: Sie sorgt dafür, dass ein Text überhaupt die Chance bekommt, zu wirken. <strong>Struktur öffnet die Tür, Sprache macht das Lesen angenehm, Praxisnähe macht den Inhalt greifbar.</strong> Erst alle drei zusammen ergeben einen Text, der bis zum Ende gelesen wird.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Das zahlt direkt auf <strong>Vertrauen</strong> ein. Wer sich leicht lesen lässt, wird eher zu Ende gelesen – und erst was zu Ende gelesen wird, hat die Chance zu überzeugen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong>Lesbarkeit ist kein nettes Extra</strong>, sondern die Grundlage dafür, dass Botschaft und Leser sich begegnen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Was in diesem Artikel noch bewusst außen vor blieb: der eigene Ton, die Persönlichkeit, die eine Marke einzigartig macht. Das folgt im nächsten Artikel dieser Serie: Wie du deine eigene Markenstimme entwickelst – und mit Sprache Vertrauen aufbaust, das über reine Lesbarkeit hinausgeht.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;"><strong>Du willst nicht nur wissen, wie lesefreundliche Texte funktionieren, sondern sie schreiben lassen?</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ich unterstütze dich dabei, Texte zu entwickeln, die gelesen werden und wirken – klar strukturiert, verständlich geschrieben und zu deiner Marke passend.</p>
<p>Auf meiner Kontaktseite findest du alle Möglichkeiten, mit mir in Verbindung zu treten – vom Kontaktformular bis zum unverbindlichen Erstgespräch.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>FAQ zu lesefreundlichen Texten</strong></h2></div>
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				   <h3 class="dsm-faq-title">Was macht einen Text lesefreundlich?</h3>
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				</div>
				<div class="dsm-faq-content"></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="1 1 []">Ein lesefreundlicher Text ist klar strukturiert, verständlich formuliert und auf das Wesentliche konzentriert. Überschriften, kurze Absätze und Hervorhebungen geben Orientierung, während eine unkomplizierte Sprache dafür sorgt, dass Inhalte ohne unnötige Anstrengung verstanden werden. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Struktur, Sprache und konkreten Inhalten.</p>
<p></div>
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				   <h3 class="dsm-faq-title">Wie lassen sich Website-Texte lesbarer gestalten?</h3>
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				<div class="dsm-faq-content"></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="1 1 []">Website-Texte sollten besonders gut scanbar sein, weil Inhalte online häufig zunächst überflogen werden. Aussagekräftige Überschriften, kurze Absätze, Listen, ausreichend Weißraum und eine klare visuelle Hierarchie helfen dabei, wichtige Informationen schnell zu erfassen. Auch Schriftwahl, Schriftgröße und ein guter Kontrast zum Hintergrund beeinflussen die Lesbarkeit.</p>
<p></div>
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				   <h3 class="dsm-faq-title">Was macht Online-Texte barrierefrei?</h3>
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				<div class="dsm-faq-content"></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="1 1 []">Barrierefreie Online-Texte sollen möglichst vielen Menschen den Zugang zu Informationen erleichtern. Dazu gehören eine verständliche Sprache und klare Struktur ebenso wie gut lesbare Schriftgrößen, ausreichende Kontraste, kurze Absätze und eine sinnvolle Gliederung durch Überschriften. Vollständige digitale Barrierefreiheit umfasst allerdings noch weitere technische und gestalterische Anforderungen – gute Texte sind deshalb ein wichtiger Baustein, aber nicht der einzige.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://markenstarkgemacht.de/content-und-kommunikation/lesefreundliche-texte/">Lesefreundliche Texte: So werden deine Texte leichter lesbar</a> erschien zuerst auf <a href="https://markenstarkgemacht.de">markenstarkgemacht</a>.</p>
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		<title>Was gute Texte wirklich ausmacht</title>
		<link>https://markenstarkgemacht.de/content-und-kommunikation/was-gute-texte-wirklich-ausmacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oda Jahnke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 18:56:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Content & Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://markenstarkgemacht.de/?p=2608</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://markenstarkgemacht.de/content-und-kommunikation/was-gute-texte-wirklich-ausmacht/">Was gute Texte wirklich ausmacht</a> erschien zuerst auf <a href="https://markenstarkgemacht.de">markenstarkgemacht</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_4 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;">7 Merkmale wirksamer Markenkommunikation</h2></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ob auf der Website, im Social-Media-Feed oder im Verkaufsgespräch: Menschen entscheiden schnell, ob sich Weiterlesen oder Zuhören lohnt.</p>
<p>Im Marketing gilt als Faustregel: <strong>Die ersten drei Sekunden entscheiden über Relevanz.</strong> Bleibt das Interesse, folgt <strong>bis zur siebten Sekunde</strong> eine tiefere Einordnung – hier <strong>fällt die eigentliche &#8222;Bleiben oder Gehen&#8220;-Entscheidung.</strong></p>
<p>Noch radikaler zeigt es sich online:</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Hintergrund</strong></h3>
<h4><strong>Nicht mal in Sekunden: Wie schnell wir uns einen ersten Eindruck von einer Website machen</strong></h4>
<p>Forscher der kanadischen Carleton University fanden heraus, dass sich <strong>der erste Eindruck einer Website bereits in 50 Millisekunden</strong> bildet – schneller, als du blinzeln kannst.*</p>
<p>Verantwortlich dafür ist der <strong>Halo-Effekt</strong>: Wirkt etwas auf den ersten Blick ansprechend, wird automatisch auch der Inhalt positiver bewertet. &#8222;Wow, toller Auftritt – das muss ja auch ein tolles Angebot sein.&#8220;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;">Mehr dazu, wie Menschen Informationen wahrnehmen, wie Aufmerksamkeit funktioniert und welche Faktoren Vertrauen fördern, habe ich in meinem <a href="https://markenstarkgemacht.de/websites-und-webdesign/neuro-webdesign-warum-wir-auf-websites-nicht-rational-entscheiden/">→ Artikel über Neuro-Webdesign</a> beschrieben.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">(Neuro-Webdesign verbindet Erkenntnisse aus Psychologie und Neurowissenschaften mit der Gestaltung von Websites.)</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true" style="text-align: center;">&#8212;&#8212;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">*Quelle 50-Millisekunden-Fakt: Lindgaard, G., Fernandes, G., Dudek, C. &amp; Brown, J. (2006). Attention web designers: You have 50 milliseconds to make a good first impression! Behaviour &amp; Information Technology, 25(2), 115–126.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;">Ob online oder analog: Im zunehmenden Rauschen entscheidet sich in Sekunden, ob deine Botschaft ankommt. Genau das macht wirksame Markenkommunikation so wichtig – und genau darum geht es in diesem Artikel:</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;"><strong>Was gute Texte wirklich ausmacht.</strong></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>1. Relevant:<br /></strong>Informativ und nützlich für die Zielgruppe</h3>
<p>Der beste Text nützt nichts, wenn er an den richtigen Menschen vorbeigeht. Relevanz heißt: <strong>Du schreibst nicht für dich – du schreibst für die Fragen, die deine Zielgruppe wirklich hat.</strong></p>
<p>Klingt banal. Ist es aber nicht. Viele Texte drehen sich um das, was das Unternehmen sagen möchte: Leistungen, Geschichte, Auszeichnungen. Alles wichtig – aber nicht das Erste, was zählt. Bevor jemand liest, was du kannst, will er wissen:<br /><strong>Geht es hier um mich?<br />Löst das mein Problem?</strong></p>
<p>Ein Beispiel: &#8222;Wir bieten seit 15 Jahren maßgeschneiderte Beratungslösungen&#8220; – das ist Eigenwerbung. &#8222;Du weißt nicht, warum deine Website keine Anfragen bringt? Genau da setzen wir an&#8220; – das ist Relevanz. Gleicher Anbieter, andere Wirkung.</p>
<p>Relevanz entsteht, wenn du die Perspektive drehst: nicht &#8222;Was will ich sagen?&#8220;, sondern <strong>&#8222;Was braucht mein Gegenüber gerade?&#8220;</strong>.</p>
<p>Das bedeutet auch: Nicht jeder Text ist für jeden gedacht. Und das ist gut so – ein Text, der zu allen passen soll, passt am Ende zu niemandem richtig.</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>2. Klar:</strong><br />In Botschaft und Gliederung</h3>
<p>Klarheit ist keine Stilfrage. Sie entscheidet, ob eine Botschaft ankommt – oder im Kopf der Lesenden verschwimmt.</p>
<p>Klar in der Botschaft heißt:<br /><strong>Ein Text hat eine Kernaussage.</strong> Nicht drei, nicht fünf – eine. Alles andere lenkt ab. Wenn du selbst nicht in einem Satz sagen kannst, worum es geht, werden deine Leser:innen es erst recht nicht können.</p>
<p>Klar in der Gliederung heißt:<br /><strong>Der Aufbau folgt einer Logik, die Lesende ohne Nachdenken erfassen.</strong> Ein roter Faden, der Struktur und Orientierung gibt, keine Sprünge, keine Umwege. Absätze, die aufeinander aufbauen, statt nebeneinanderzustehen.</p>
<p>Das ist auch die Haltung, die ich in meine Arbeit als Markenstrategin trage: <strong>&#8222;Nicht laut. Sondern klar.&#8220;</strong> Starke Marken müssen nicht schreien, um gehört zu werden. Sie müssen verstanden werden – auf den ersten Blick, ohne Umwege. Das gilt für Texte genauso wie für den gesamten Markenauftritt. In meinem Beitrag <a href="https://markenstarkgemacht.de/markenstrategie/warum-markenstrategie-entscheidend-fuer-einen-starken-markenauftritt-ist/"><strong>→ Warum Markenstrategie entscheidung für einen starken Markenauftritt ist</strong></a>, erfährst du mehr darüber, warum Klarheit und ein paar strategische Basics unerlässlich sind.</p>
<p>Fachchinesisch, verschachtelte Sätze, drei Gedanken in einem Satz – das alles untergräbt Klarheit, auch wenn die Sprache an sich &#8222;unkompliziert&#8220; ist. <strong>Klarheit sitzt eine Ebene tiefer: in der Struktur, nicht nur im Wortwahl.</strong><strong></strong></p></div>
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			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_22">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>3. Effizient:</strong><br />In Länge und Formulierung</h3>
<p>Effizient heißt nicht kurz um jeden Preis. Es heißt:<br /><strong>So lang wie nötig, so kurz wie möglich</strong>.</p>
<p>Jedes Wort trägt etwas bei – oder es fliegt raus.</p>
<p>Viele Texte sind länger, als sie sein müssten. Nicht, weil mehr Inhalt drinsteckt, sondern weil sich Gedanken wiederholen, Sätze sich im Kreis drehen oder Formulierungen aufgeblasen werden, wo eine einfache reichen würde. &#8222;Zum jetzigen Zeitpunkt&#8220; statt &#8222;jetzt&#8220;. &#8222;Vor dem Hintergrund, dass&#8220; statt &#8222;weil&#8220;. Das kostet Zeit – und Aufmerksamkeit, die dir online kaum jemand schenkt.</p>
<p><strong>Streichen gehört zum Schreiben dazu</strong></p>
<p>Effizienz zeigt sich auch darin, was du weglässt. Nicht jeder Gedanke muss in den Text. Nicht jede Information ist an dieser Stelle relevant (auch hier grüßt Punkt 1). <strong>Ein guter Text traut sich, Dinge auszulassen, die den Kern nicht stärken.</strong></p>
<p>Das bedeutet nicht: alles auf Telegrammstil kürzen. Ein Gedanke braucht manchmal Raum, um zu wirken. <strong>Effizienz heißt nicht Verknappung – sie heißt Präzision.</strong> Jedes Wort sitzt, weil es dort gebraucht wird.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>4. Unkompliziert:</strong><br />In Ausdruck und Sprache</h3>
<p>Unkompliziert heißt: Wer deinen Text liest, muss ihn nicht entschlüsseln. Man soll ihn verstehen – beim ersten Lesen, ohne Anstrengung.</p>
<p>Das betrifft vor allem den Ausdruck. <strong>Fachjargon, Behördendeutsch, unnötige Fremdwörter – all das schafft Distanz, keine Kompetenz.</strong></p>
<p>Selbst Fachartikel für Expert:innen werden lieber unkompliziert gelesen als kompliziert. <strong>Komplexität im Inhalt braucht keine komplizierte Sprache, </strong>um ernst genommen zu werden. Im Gegenteil: <strong>Wer schwierige Themen einfach erklären kann, zeigt damit erst recht, dass er sie wirklich verstanden hat.</strong></p>
<p>Unkompliziert schreiben heißt auch: an <em>alle</em> denken, die mitlesen wollen. Einfache oder leichte Sprache ist kein Zugeständnis, sondern eine Frage der <strong>Barrierefreiheit</strong>. Wer unnötig kompliziert schreibt, schließt Menschen aus – ungewollt, aber real.</p>
<p>Der Unterschied zu Punkt 2 (klar):</p>
<ul>
<li>Klarheit betrifft die Struktur – was gesagt wird und in welcher Reihenfolge.</li>
<li>Unkompliziert betrifft die Sprache selbst – wie es gesagt wird.</li>
</ul>
<p>Erst beides zusammen macht einen Text zugänglich, nicht nur eins von beiden.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_24">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;"><strong>5. Motivierend:</strong><br />Positiv, inspirierend, gern unterhaltsam</h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ein Text kann relevant, klar, effizient und unkompliziert sein – und trotzdem nichts auslösen. Motivierend ist die <strong>Qualität, die einen Text von reiner Information zu echter Wirkung bringt.</strong></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Motivierend heißt nicht: künstlich positiv oder aufgesetzt euphorisch. Es heißt: Der Text gibt Lesenden etwas mit. <strong>Eine neue Perspektive, Zuversicht, Lust, weiterzumachen – oder einfach das Gefühl, verstanden zu werden.</strong> Das ist etwas anderes als Information pur.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Gerade bei ernsten oder komplexen Themen lohnt sich der <strong>Mut zu Leichtigkeit</strong>. Ein Hauch Humor, eine unerwartete Formulierung, ein Bild, das hängen bleibt – das macht Texte lebendig, ohne ihren Inhalt zu verwässern. <strong>Menschen merken sich, was sie berührt, nicht nur, was sie informiert.</strong></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Motivierend heißt auch, Lesende nicht mit dem Problem allein zu lassen. Nach der Beschreibung einer Herausforderung gehört die <strong>Perspektive</strong> dazu – was möglich ist, was sich ändern lässt. Ein Text, der nur Probleme benennt, erschöpft. Ein Text, der eine Richtung zeigt, bewegt.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_25">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>6. Praxisbezogen:</strong><br />Konkret statt theoretisch</h3>
<p>Ein Text kann noch so gut klingen – wenn deine Leser:innen danach nicht wissen, was sie damit anfangen sollen, verpufft er.</p>
<p><strong>Praxisbezogen heißt: Inhalte so vermitteln, dass sie sich direkt in den Alltag übersetzen lassen.</strong></p>
<p>Das beginnt schon bei der Wortwahl. Abstrakte Begriffe wie &#8222;individuelle Betreuung&#8220; oder &#8222;optimierte Prozesse&#8220; klingen gut, sagen aber wenig. Konkret wird es erst, wenn ein <strong>Beispiel</strong>, ein <strong>Bild</strong> oder ein <strong>Vergleich</strong> zeigt, was gemeint ist. Nicht &#8222;Wir bieten individuelles Coaching&#8220;, sondern: &#8222;Nach der ersten Einheit hast du einen Trainingsplan, der zu deinem Alltag passt – nicht umgekehrt.&#8220;</p>
<p><strong>Praxisbezogen heißt außerdem: aus der Anwendung denken, nicht aus der Theorie.</strong></p>
<p>Nicht erklären, was ein Konzept bedeutet, sondern zeigen, was es für Lesende konkret verändert. Der Unterschied zwischen &#8222;Was ist eine Marktwertanalyse?&#8220; und &#8222;So erkennst du in 10 Minuten, ob der Preis für eine Immobilie realistisch ist&#8220; ist genau dieser Sprung von der Erklärung zur Anwendung.</p>
<p>Wer praxisbezogen schreibt, respektiert die Zeit seiner Leser:innen: Sie wollen nicht nur verstehen – sie wollen etwas tun können.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>7. Originell:</strong><br />Authentisch, individuell, kreativ, menschlich</h3>
<p>Die ersten sechs Punkte lassen sich lernen. Der siebte macht den Unterschied, der bleibt: Originalität. Sie entscheidet, ob ein Text nach dir klingt – oder nach jedem.</p>
<p><strong>Originalität bedeutet nicht, ständig originell sein zu wollen.</strong></p>
<p>Sie entsteht oft genau dort, wo eine Marke <strong>konsequent sie selbst bleibt</strong>.</p>
<p><strong>Originell heißt nicht kompliziert oder auffällig um jeden Preis.</strong></p>
<p>Es heißt: Der Text trägt eine Handschrift. Eine <strong>Formulierung</strong>, einen <strong>Blickwinkel</strong>, einen <strong>Ton, den man wiedererkennt</strong>. Viele Texte könnten von jedem Anbieter der Branche stammen – <em>austauschbar</em> in Wortwahl und Aussage. Genau das macht sie <em>unsichtbar</em>, auch wenn sie fehlerfrei geschrieben sind.</p>
<p>Authentizität ist dabei kein Zufallsprodukt. Sie entsteht, wenn ein Text zur Persönlichkeit der Marke passt – zu ihren Werten, ihrer Haltung, ihrer Art, mit Menschen zu sprechen. Das lässt sich nicht kopieren, weil es nur zu einer Marke passt.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_27">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Und hier schließt sich der Kreis (oder besser gesagt:)</p>
<h3><strong>Hier baust du die Entscheidungstreppe von deinem Content bis zur Kaufbereitschaft!</strong></h3>
<ol>
<li>Schon der allererste Eindruck deines Markenauftritts entscheidet über <strong>Professionalität</strong> (remember: Sekunden oder sogar nur Millisekunden!).</li>
<li>Originalität schafft<strong> Glaubwürdigkeit.</strong> Ein Text, der ehrlich und individuell klingt, wirkt vertrauenswürdiger als einer, der sich wie eine Vorlage liest.</li>
<li>Glaubwürdigkeit wiederum ist die Basis für <strong>Vertrauen</strong>.</li>
<li>Und Vertrauen ist das, was am Ende <strong>Lesende zu Kund:innen macht</strong>.</li>
</ol>
<p>Welche Faktoren entscheidend dafür sind, dass deine Marke glaubwürdig wirkt, habe ich übrigens in meinem Artikel <a href="https://markenstarkgemacht.de/markenauftritt/warum-ein-professioneller-markenauftritt-vertrauen-schafft/"><strong>→ Warum ein professioneller Markenauftritt Vertrauen schafft</strong></a> beschrieben.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_28">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Fazit:<br />Gute Texte sind kein Zufall</strong></h3>
<p>Sieben Merkmale, ein gemeinsamer Nenner: Ein Text, der wirkt, denkt immer vom Lesenden aus – nicht vom Absender.</p>
<p><strong>Relevant, klar, effizient, unkompliziert, motivierend, praxisbezogen, originell.</strong><br />Keines dieser Merkmale steht für sich. Zusammen ergeben sie, was gute Markenkommunikation von durchschnittlichen Texten unterscheidet.</p>
<p>Am Ende führt das zurück zu dem, worauf es wirklich ankommt: <strong>Vertrauen. </strong>Ein Text, der relevant und klar ist, wird <strong>verstanden</strong>. Ein Text, der originell und authentisch ist, wird <strong>geglaubt</strong>. Und beides zusammen macht aus flüchtigen Lesenden Menschen, die bleiben – und irgendwann Kontakt aufnehmen.</p>
<p>Wirksame Markenkommunikation ist damit nicht Sprachtalent, sondern Handwerk. Ein Handwerk, das man lernen kann – Satz für Satz, Text für Text.</p>
<p>In den nächsten Artikeln dieser Serie schauen wir uns genau das an: <a href="https://markenstarkgemacht.de/content-und-kommunikation/lesefreundliche-texte/"><strong>→ Wie du lesefreundlich schreibst</strong></a>, damit Menschen länger auf deiner Website bleiben. Und wie du deinen eigenen Schreibstil findest – den, der dich unverwechselbar macht.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_29">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Dein Markenauftritt soll durch starke Texte überzeugen: Nicht laut, sondern klar.</h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;">Gute Texte entstehen nicht zufällig. Sie sind das Ergebnis einer klaren Markenstrategie und einer bewussten Markenkommunikation.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Wenn du deine Texte so entwickeln möchtest, dass sie Vertrauen schaffen und zu deiner Marke passen, unterstütze ich dich gern.</p>
<p>Ich unterstütze dich dabei, einen Markenauftritt zu entwickeln, der zu deiner Strategie passt, Vertrauen schafft und deine Wunschkund:innen überzeugt.</p>
<p>Auf meiner Kontaktseite findest du alle Möglichkeiten, mit mir in Verbindung zu treten – vom Kontaktformular bis zum unverbindlichen Erstgespräch.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_30">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_30  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_2 et_animated et_hover_enabled et_pb_bg_layout_light" href="https://markenstarkgemacht.de/kontakt/" data-icon="E">Jetzt Kontakt aufnehmen</a>
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			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://markenstarkgemacht.de/content-und-kommunikation/was-gute-texte-wirklich-ausmacht/">Was gute Texte wirklich ausmacht</a> erschien zuerst auf <a href="https://markenstarkgemacht.de">markenstarkgemacht</a>.</p>
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